Wie lässt sich angesichts des Klimawandels umweltfreundlich Energie gewinnen und speichern? Diese wichtige Frage steht im Mittelpunkt eines Schulwettbewerbs des „DLR_School_Lab“ der TU Darmstadt zum Thema „Windkraft und Energiespeicher“, an dem sich auch eine Schülergruppe der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar beteiligt hat.

Da Betriebspraktika zurzeit noch nicht möglich sind, haben die Klassen 8H1 und 8H2 der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar einen virtuellen Praktikumstag erlebt, in dessen Verlauf den Schülerinnen und Schülern anhand von Internetpräsentationen berufliche Perspektiven aufgezeigt wurden. Für die Organisation zeichneten die Klassenlehrerinnen Natascha Lopez-Schäfer und Tanja Schulz verantwortlich.

Auch in diesem Jahr hatte der beliebte Känguru-Wettbewerb zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken eingeladen. Allerdings musste die Veranstaltung auch im Jahr 2021 Pandemie-bedingt online erfolgen. Dennoch haben auch diesmal insgesamt rund 310.000 Schülerinnen und Schüler aus 5900 Schulen Deutschlands teilgenommen.

Die Mathematiklehrer der Alexander-von-Humboldt-Schule freuten sich, dass sich auch 50 Schülerinnen und Schüler aus Aßlar freiwillig dem Wettstreit gestellt hatten, wofür sie nun mit Urkunden und Preisen der Universität Berlin belohnt wurden.

In der Jahrgangsstufe 5 belegten Levin Henrich und Alyssa Tarlaek die Spitzenplätze, gefolgt von Helen Blazek. Elisabeth Pichl aus der Jahrgangstufe 6 schaffte mit ihrem Spitzenergebnis auch die meisten aufeinander folgenden korrekten Antworten und konnte sich somit zusätzlich über das diesjährige Känguru-T-Shirt freuen. Ihr folgten Cherin König und Silja Heinert.

Zehn Schülerinnen und Schüler der Klasse 9G2 der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar haben sich von einem Schreibwettbewerb der „Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft“ und der „Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache“ zu eigenen literarischen Versuchen inspirieren lassen.

Unter dem Thema „Zauberwörter - zauberhafte Worte“ schrieben sie mit Unterstützung ihrer Lehrerin Nina Würz im Deutschunterricht Gedichte und Kurzgeschichten, die sie beim Wettbewerb einreichten. Dabei hatten sie als Zielvorgabe, einen literarischen Text mit frei wählbarer Form zu verfassen, wobei ihnen das Thema unterschiedliche Umsetzungen ermöglichte, so z.B. märchenhaft-phantastische Texte mit Zaubersprüchen und Zauberfloskeln, aber auch Texte mit Wortneuschöpfungen und „zauberhaften Worten“, die bestimmte Assoziationen wecken oder in Traumwelten entführen. Neben inhaltlicher Originalität und Stilsicherheit ist auch die normgerechte Orthographie ein Bewertungskriterium.

Da für die Realschulklassen der Jahrgänge acht und neun der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar in diesem Schuljahr pandemiebedingt kein Betriebspraktikum stattgefunden hat, haben die Klassenlehrerinnen der vier betroffenen Klassen als kleine Alternative einen Berufsorientierungstag organisiert. Dafür wurden Vertreter von Firmen aus der näheren Umgebung sowie Repräsentanten bestimmter Berufsfelder, die für die Realschüler eine spannende berufliche Ausbildungs-Perspektive darstellen könnten, eingeladen.