Im Mittelpunkt des bundesweiten Schulprojekts „Juniorwahl 2021“, das u.a. von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung initiiert wurde, steht das Üben und Erleben von Demokratie. Auch an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an dem Projekt beteiligt und sich im Fach Politik und Wirtschaft auf den Gang zur Wahlurne vorbereitet.

Mit ihrer Idee einer Recyclingmaschine, mit der sich das Müllproblem lösen lässt, hatte sich Mara Triphan, damals noch Fünftklässlerin an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar, am „Vorfreudewettbewerb zur ARD-Kinderradionacht 2020“ beteiligt und sich unter den drei Besten platziert. Wegen der Corona-Pandemie konnte sie ihren Gewinn, eine Reise zum NDR nach Hamburg, zunächst nicht einlösen.

Da das Beachvolleyballfeld an der Aßlarer Turnhalle während des pandemiebedingten Lockdowns nicht genutzt werden durfte, wurde es von Pflanzen überwuchert und präsentierte sich in verwildertem Zustand. Dies fiel der Klasse 7M3 der Alexander-von-Humboldt-Schule auf und es wurde kurzerhand beschlossen, sich des Problems anzunehmen.

155 Jungen und Mädchen sind als neue Fünftklässler an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar willkommen geheißen worden. Wegen der geltenden Hygieneregeln wurde die Einschulungsfeier in drei Einzelveranstaltungen durchgeführt, wobei jeweils Schüler aus zwei Klassen zusammen aufgenommen wurden. Da zur Zeit Umbauarbeiten an der Schule stattfinden und die Aula als Lehrerzimmer fungiert, hatte man die Veranstaltung in die Turnhalle verlegt. Dort erwartete die aufgeregten Jungen und Mädchen nicht nur ein großes Willkommensschild, sondern auch ein mit Luftballons geschmückter roter Teppich, über den sie zu ihren Klassenlehrern laufen durften.

Wie im vergangenen Jahr ist auch der diesjährigen Verabschiedung der Abgänger der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar nur wenig vom Glanz der Abschlussfeiern früherer Jahre geblieben. Zu den pandemiebedingten Auflagen, die eine große gemeinsame Feier aller Abgänger mit ihren Eltern und Lehrern unmöglich machten, kam diesmal noch der Umstand hinzu, dass die Schulaula wegen Umbauarbeiten nicht zur Verfügung stand. Dennoch ließ sich die gegenseitige Wertschätzung von Lehrern und Schülern immer wieder spüren und alle waren froh, dass trotz der schwierigen Umstände die Abschlüsse geschafft worden waren.