20 Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar hatten sich im letzten Frühjahr dem ersten Teil der französischen Sprachprüfung DELF („Diplôme d’Etudes en Langue Franҫaise“) gestellt. Dabei traten die Neunt- und Zehntklässler auf zwei Niveaustufen an: dem einfacheren A1 und dem anspruchsvolleren A2. Nachdem sie an der Liebig-Schule Gießen das Mündliche absolviert hatten, kam es aufgrund der Corona-Pandemie zum Lockdown, so dass die schriftliche Prüfung erst im November abgenommen werden konnte. In der Aula der Alexander-von-Humboldt-Schule wurden die Schüler von ihren Französischlehrerinnen Grit Schleiter und Anke Paul unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften in den Bereichen Hörverstehen, Leseverstehen und eigene Textproduktion geprüft.

Viele schulische Veranstaltungen müssen zurzeit wegen der Pandemie ausfallen. Der jährlich ausgetragene „Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels“ lässt sich hingegen gut den Hygieneregeln entsprechend organisieren, so dass man sich im Fachbereich Deutsch der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar einig war, den Wettbewerb durchzuführen. Dieser wird seit 1959 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben.

Dieses Jahr ist alles ein bisschen anders: Statt Experimentiertag haben Lehrer und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule für Viertklässler der umliegenden Grundschulen eine Experimentierbox gepackt.

Darin finden sich Angebote aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Die Schüler können kleine naturwissenschaftliche Experimente machen, ein Strategiespiel ausprobieren, Rätsel lösen, allerlei Schönes basteln und gestalten, zaubern und sogar Sport treiben und sich als Gärtner betätigen.