Erasmus+

„Erasmus +“-Humboldt-Schüler leben den europäischen Gedanken in Südfrankreich

„Erasmus +“-Humboldt-Schüler leben den europäischen Gedanken in Südfrankreich

Das Thema „Europa“ stand im Mittelpunkt einer Schüleraustauschbegegnung zwischen 21 Acht- bis Zehntklässlern der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar und ihren Partnern des Collège La Garriguette im südfranzösischen Vergèze. Die Gruppe wurde von Grit Schleiter und Markus Hempler begleitet. Die Fahrt fand passend zum Thema im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms „Erasmus +“ statt.

Im Verlauf des ersten Tages im Collège lernten die Deutschen dank einer Schulführung durch französische Schüler die Schule kennen. Gemeinsam mit Schülern der Praxisklasse pflanzten die Gäste Kräuter, Sträucher und Blumen an. Außerdem stellten sie in bilingualen Gruppen Wortschatz zum Thema „Austausch“ und „Europa“ zusammen, der später in einem Chanson-Workshop verwendet werden sollte.

Ein Ausflug führte die Deutschen nach Montpellier. Dort besuchten sie das „Maison de Heidelberg“, wo sie interessante Informationen über die Aufgaben dieses Instituts der deutschen Sprache erhielten sowie über Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten, die sich ihnen nach ihrem Schulabschluss in Frankreich bieten. Anhand einer Rallye erkundeten die Austauschschüler dann die Stadt und lernten die zentralen Sehenswürdigkeiten und deren historische und geographische Hintergründe kennen. Im „Jardin botanique” entdeckten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der mediterranen und der heimischen Vegetation.

Das durch einen Feiertag verlängerte Wochenende wurde von den Gastfamilien gestaltet, die sich viele interessante Unternehmungen überlegt hatten. So fuhr man beispielsweise ans Meer, nach Aigues Mortes, nach Nîmes oder traf sich zu gemeinsamen Aktivitäten bei Sport und Spiel.

In der Schule fand ein “Europatag” statt, bei dem Studenten des Europahauses in Nîmes ein Wissensquiz über Europa durchführten und der Musiker Laurent Reverte mit den Schülern deutsch-französische Songs zum Themenkomplex „Erasmus-Austausch-Europa” erarbeitete. Kostümbildnerin Maelle Adenot entwickelte mit den Jugendlichen in Anlehnung an die europäische Flagge Kostüme, wobei sie unterschiedliche Techniken zur Herstellung von Haarschmuck und Oberteilen erlernten. Bei einem fröhlichen Fest präsentierten sie den Eltern am Abend, was sie erarbeitet hatten.

Den Höhepunkt der Reise bildete ein Ausflug in Frankreichs zweitgrößte Stadt Marseille, bei dem der Hafen und das Altstadtviertel „Panier“ sowie die naturgetreu nachgebildete „Grotte Cosquer“ und das dazugehörige Museum besichtigt wurden. Die Schüler erfuhren viel Wissenswertes über die Höhle, die 37 Meter unter dem Meeresspiegel liegt und nur von Tauchern erreicht werden kann, deren zukünftige Entwicklung und die Folgen, die der Wasseranstieg für diese historische Stätte haben wird. In einem Workshop modellierten sie Tiere nach, die die paläolithischen Künstler in die Höhlenwände graviert hatten.

Im Laufe der Woche entstanden viele deutsch-französische Freundschaften bzw. wurden weiter vertieft und so fiel es den Schülern nicht leicht, sich nach sieben ereignisreichen gemeinsamen Tagen voneinander zu verabschieden.

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