Auch in diesem Jahr hat die Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar eine Fahrt zur Gedenkstätte Buchenwald durchgeführt; insgesamt nahmen mehr als 150 Jugendliche teil. Das Projekt ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der politischen und kulturellen Bildung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratieerziehung der Aßlarer Schülerinnen und Schüler.
Gemäß dem Prinzip der Schülermentoren bereitete sich eine siebzehnköpfige Gruppe mehrere Tage lang in der Gedenkstätte intensiv auf ihre Aufgabe als Guides vor. Gemeinsam mit einer pädagogischen Mitarbeiterin setzten sich die Jugendlichen mit der Geschichte des Lagers, den Schicksalen der Inhaftierten sowie dem übergeordneten historischen Kontext auseinander und entwickelten eigene Führungen. Zuvor hatten zu dem Thema bereits mehrere Sitzungen in der Schule stattgefunden. Schließlich reisten alle Abgangsklassen nach Buchenwald. In Kleingruppen führten die „Experten“ ihre Mitschüler über das Gelände der Gedenkstätte und gaben ihr neu erworbenes Wissen weiter.
Die direkte Begegnung mit dem historischen Ort förderte nicht nur das Geschichtsbewusstsein, sondern auch das Nachdenken über Demokratie, Verantwortung und Menschenrechte. „Ein besonderer Dank gilt der Bundeswehr für die Unterstützung durch den Bus für die Hinfahrt der Vorbereitungsgruppe sowie der Bürgerstiftung Aßlar für die finanzielle Förderung des Projekts“, so die begleitenden Lehrkräfte Christoph Redmer und Laura Tropp. Die beteiligten Schüler gaben die Rückmeldung, dass sie die intensive und selbständige Arbeit vor Ort als sehr produktiv empfunden und sich dabei auch persönlich weiterentwickelt hätten.









