Zum zweiten Mal haben Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar beim Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ Argumente ausgetauscht und miteinander diskutiert. Der bundesweite Wettbewerb für Gymnasiasten ist in zwei Altersgruppen aufgeteilt: Klasse 8 bis 10 und Klasse 11 bis 13. Vom Schulwettbewerb kann man sich über den Regional- und Landeswettbewerb bis hin zum Bundesfinale qualifizieren, bei dem jedes Jahr die Besten aus ganz Deutschland in Berlin aufeinandertreffen.
Die Humboldt-Schüler Leo Peusch, Leon Schmidt, Rafael May, Alper Kürkcü, John Huber, Xiao Ren, Magdalena Milnerowicz und Nefeli Fragakopolus hatten sich zu Schuljahresbeginn in das neue Wahlpflichtfach „Rhetorik“ eingewählt und dort auf den Wettbewerb vorbereitet. Diesmal standen die Themen „Soll die Schule von Jugendlichen gereinigt werden?“ und
„Soll für E-Scooter eine Führerscheinpflicht eingeführt werden?“ zur Debatte. Eine Lehrerjury beurteilte die Leistungen der Teilnehmer, die jeweils zu zweit einen Standpunkt zu vertreten hatten, nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Nachdem sich alle Tandems miteinander gemessen und ihre Standpunkte ausgetauscht hatten und die Schlussrunde beendet war, einigten sich die Juroren auf Leo Peusch als Schulsieger 2026 vor Leon Schmidt. Beide werden die Schule beim Regionalentscheid, der ebenfalls an der Alexander-von-Humboldt-Schule stattfindet, vertreten.
Die Teilnahme am Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ stellt einen Baustein im Bereich Begabtenförderung an der Alexander-von-Humboldt-Schule dar. „Faire, sachbezogene Debatten sind eine Voraussetzung lebendiger Demokratie und eines gelingenden Zusammenlebens in einer vielfältigen Gesellschaft. Unser Ziel ist es, eine positive Debattenkultur an unserer Schule zu etablieren“, betonte Jonas Falk als Initiator des Projekts.





