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Humboldt-Schüler überzeugen mit Märchen-Balladen

„Lust und Leid“ – so der auf den ersten Blick etwas unzugängliche Titel eines Online-Schreibwettbewerbs für Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren, den der Verein „Märchenland e.V.“ ausgeschrieben hat. Ziel von „Märchenland“ ist u.a., Märchen als Weltkulturerbe zu erhalten, universelle Märchenbotschaften in die aktuelle gesellschaftliche Diskussion einzubringen und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft dazu zu bewegen, sich für die Kinder- und Jugendkultur zu engagieren.

Während des Homeschoolings im Frühjahr dieses Jahres hatten sich Schülerinnen und Schüler aus zwei sechsten Gymnasialklassen der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar mit ihrer Deutschlehrerin Anke Paul mit dem Thema Märchen beschäftigt und allein oder zu zweit ihre Ideen zum Wettbewerbsthema „Lust und Leid“ in Gedichtform gebracht. Dabei entstanden viele fantasievolle gereimte Geschichten, von denen die Schönsten beim Wettbewerb eingereicht wurden.

Nun erreichte die Schule die Nachricht, dass es vier Texte aus Aßlar in den Märchenkalender des kommenden Jahres geschafft haben, was umso höher einzuschätzen ist, als die Schüler sich mit deutlich älteren Mitbewerbern messen mussten. Mit ihrer bewegenden Geschichte von einer bösen Stiefschwester erreichte Melissa Sery den 7. Platz; Emily Schmitz und Ela Polat überzeugten mit ihrer Märchenballade von der guten Hexe Barbara, die sich mit einem Wolf auseinandersetzen muss, und belegten den 9. Rang. Für Melissa Ratz, die von einem Mädchen erzählt, das ein Drachenei findet, sprang der 11. Platz heraus, während sich Letizia Sanchez Romero und Samara Güllü, die über die modesüchtige Prinzessin Lucy geschrieben hatten, über den 12. Platz freuten. Alle Preisträgerinnen erhielten ein Anerkennungsschreiben von „Märchenland“ und einen Kalender.