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Humboldt-Schüler stellen sich der „Mathematikolympiade“

Wie jede Olympiade stellt auch die „Mathematikolympiade“ besondere Herausforderungen an die Teilnehmer. Etliche mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar hatten sich bereits erfolgreich an der ersten Runde des Wettbewerbs beteiligt und eine Hausarbeit angefertigt, bei der sie schon einmal einen Vorgeschmack auf das Niveau der zweiten Runde erhielten. Diese besteht aus einer vierstündigen Klausur, die die Aßlarer Mathematikfans in der Humboldt-Schule absolviert haben.

Der Reiz der Matheolympiade besteht darin, Schwieriges mit schöpferischer Energie und nicht selten auch mit einem Quäntchen Glück zu bewältigen, wobei man sich mit den Mitschülern und der Konkurrenz aus anderen Schulen messen kann. Der spielerische Charakter der Aufgaben lockt vor allem Jüngere an; so stammen sieben von neun beteiligten Humboldt-Schüler aus dem Jahrgang 5. Für sie galt es noch weitgehend, durch Knobeln zum Ziel zu gelangen, während bei den älteren Schülern zunehmend mathematisches und abstraktes Denken gefordert wird.

Im Rahmen einer kleinen Ehrung wurden alle Teilnehmer von Gymnasialzweigleiterin Brigitte Boeder mit einem Buchgeschenk gewürdigt: Sie erhielten eine kindgerecht geschriebene Biographie berühmter Naturwissenschaftler wie Einstein, Marie Curie und Newton. Besonders hervorzuheben die Leistung der Fünftklässler Nicole Romfeias, Johannes Mang, Alkis Fragkopoulou und Moritz Koch, die die höchsten Punktzahlen erreichen konnten.