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Demokratie lernen: Humboldt-Schüler beteiligen sich an Juniorwahl

Im Mittelpunkt des bundesweiten Schulprojekts „Juniorwahl 2021“, das u.a. von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung initiiert wurde, steht das Üben und Erleben von Demokratie. Auch an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an dem Projekt beteiligt und sich im Fach Politik und Wirtschaft auf den Gang zur Wahlurne vorbereitet.

„Was ist der Unterschied zwischen der Erst- und der Zweitstimme?“, „Wie sieht ein Stimmzettel aus?“, „Welche Parteien stehen zur Wahl?“, „Wie setzt sich der Bundestag zusammen?“ oder „Wie nutzt man den Wahl-O-Mat?“ – diese und viele andere Fragen zum Thema „Bundestagswahl“ wurden im Unterricht besprochen, bevor es dann klassenweise ins „Wahllokal“ im Recherche- und Informationszentrum ging. Für das Ausstellen der Wahlbenachrichtigungen und den reibungslosen Ablauf der Stimmabgabe sorgte die Klasse 9R2 mit ihrer Lehrerin Sarah Burk. Auch das Auszählen der Stimmen zählte zu den Aufgaben der Schüler. „Da wir uns die Arbeit in der Klasse aufgeteilt haben, hielt sich der Aufwand für den Einzelnen in Grenzen. Ich finde es auf jeden Fall wichtig, die Juniorwahl an der Schule durchzuführen, damit man später, wenn man wählen darf, mit den Abläufen vertraut ist“, so eine Schülerin der 9R2, die bei der Organisation auch von Powi-Lehrerin Dörthe Kraft unterstützt wurde.

Die Ergebnisse der Juniorwahl auf Landes- und Schulebene werden am Wahlsonntag veröffentlicht und können anschließend im Unterricht ausgewertet und mit den „echten“ Resultaten der Bundestagswahl verglichen werden.