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Humboldt-Schüler bauen Windrad mit Energiespeicher

Wie lässt sich angesichts des Klimawandels umweltfreundlich Energie gewinnen und speichern? Diese wichtige Frage steht im Mittelpunkt eines Schulwettbewerbs des „DLR_School_Lab“ der TU Darmstadt zum Thema „Windkraft und Energiespeicher“, an dem sich auch eine Schülergruppe der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar beteiligt hat.

Zusammen mit ihrer Lehrerin Christin Middelberg stellten sich die fünf physikbegeisterten Schülerinnen und Schüler Daniel Bähr, Hans Menzel, Finja Heinert, Julian Kaiser und Johanna Pokoj der anspruchsvollen Aufgabe, ein Windrad zu bauen, das über einen angeschlossenen Generator Strom erzeugt. Im 3D-Drucker fertigten sie den Rotor und die Zahnräder. Der Motor wurde den Humboldt-Schülern kostenlos von der Firma maxon zur Verfügung gestellt, deren Geräte u.a. auch den Rover und die Drohne der aktuellen NASA Marsmission betreiben.

Nachdem das Windrad fertiggestellt war, führten die Nachwuchsforscher Messreihen zur Bestimmung der erzeugten elektrischen Leistung durch. Ihre Ergebnisse dokumentierten sie ebenso wie die Konstruktion des Windrads in einem fünfseitigen Kurzbericht, der auch eine Einordnung des gebauten Energiespeichers in die aktuelle Forschungsdiskussion enthalten musste.

„Mir hat an diesem Projekt besonders gut gefallen, dass wir viel selbst gebaut und ausprobiert haben. So konnte ich im praktischen und im theoretischen Bereich neue Erfahrungen sammeln und einiges lernen, was mir großen Spaß gemacht hat“, resümiert Finja Heinert. Dem kann ihr Klassenkamerad Daniel Bähr nur zustimmen und er ergänzt: „Mir hat es am besten gefallen, das Holzgestell zu bauen.“ Der Wettbewerb ist eine Initiative der „Gesellschaft von Freunden des DLR“, die ein Preisgeld von 2.500 Euro vergibt, das sich die Aßlarer Schüler gerne sichern würden.