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Humboldt-Schüler nehmen an „zauberhaftem“ Literaturwettbewerb teil

Zehn Schülerinnen und Schüler der Klasse 9G2 der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar haben sich von einem Schreibwettbewerb der „Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft“ und der „Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache“ zu eigenen literarischen Versuchen inspirieren lassen.

Unter dem Thema „Zauberwörter - zauberhafte Worte“ schrieben sie mit Unterstützung ihrer Lehrerin Nina Würz im Deutschunterricht Gedichte und Kurzgeschichten, die sie beim Wettbewerb einreichten. Dabei hatten sie als Zielvorgabe, einen literarischen Text mit frei wählbarer Form zu verfassen, wobei ihnen das Thema unterschiedliche Umsetzungen ermöglichte, so z.B. märchenhaft-phantastische Texte mit Zaubersprüchen und Zauberfloskeln, aber auch Texte mit Wortneuschöpfungen und „zauberhaften Worten“, die bestimmte Assoziationen wecken oder in Traumwelten entführen. Neben inhaltlicher Originalität und Stilsicherheit ist auch die normgerechte Orthographie ein Bewertungskriterium.

Nachdem sich die Jugendlichen im Rahmen des Lehrplans mit Gedichtanalysen befasst hatten, galt es nun, selbst die Feder in die Tinte zu tauchen. Zunächst wurden mithilfe eines Brainstormings eigene Ideen zum vorgegebenen Thema gesammelt und erste Texte geschrieben. Diese verschwanden dann immer wieder in den Schubladen, um dann einige Zeit später wieder hervorgeholt und überarbeitet zu werden. Alle Texte wurden in einem Ordner gesammelt und allen zugänglich gemacht, sodass die Klasse die besten Werke zur Einsendung bestimmen konnte. Nachdem die Auswahl getroffen war, berieten sich die Autoren nochmals mit einem Mitschüler, um den letzten Feinschliff vorzunehmen. Besonders beeindruckend sind die positiven Geschichten und Gedichte, die Titel wie „Meine Träume, ich kann sie sehen“, „Die Lebensquelle“ oder „Trauminsel“ tragen und viel Lebensfreude ausdrücken, Mut machen und die Welt in den buntesten Farben malen.