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„Briefe gegen Einsamkeit“- eine Aktion der Caritas

Einsamkeit, ein Gefühl, das wir im vergangenen Jahr sicher alle mal zu spüren bekommen haben.
Aber ist es nicht paradox: Wir fühlen uns einsam und verlassen, obwohl wir doch mit Vielen zusammen sind? Einsamkeit bedeutet nicht immer, allein zu sein, es bedeutet, sich allein, isoliert und verlassen zu fühlen.

Menschen in Pflegeeinrichtungen konnten im vergangenen Jahr ihre Freunde und Verwandten nur bedingt sehen. Zum einen haben Corona-Regelungen dies nicht zugelassen und zum anderen sind gerade diese Menschen besonders gefährdet. So können wir als Generation, die mit modernen Medien aufgewachsen ist, uns mit Freunden im Internet treffen und austauschen. Ein alter Mensch oder ein Kranker, der diese Möglichkeiten nicht hat, ist in dieser Situation einsam, auf sich „allein gestellt“.

Aus diesem Grund möchte ich euch auf die Aktion „Briefe gegen Einsamkeit “ der Caritas aufmerksam machen. Einfach mal wieder das Briefpapier raus kramen, los schreiben und jemandem dabei noch eine Freude machen, ist hier das Motto.

Aber wie funktioniert das Ganze denn?
Du gestaltest einen Brief oder eine Karte mit einem netten Gruß, einem schönen Bild oder auch einem Text über dich. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auf der Seite

https://www.youngcaritas.de/soziales-engagement/corona/briefe-schreiben/briefe-schreiben


findest du zum einen weitere Informationen und zum anderen Adressen, an die du deinen Brief schicken kannst. Das ist entweder eine-Mail Adresse oder ein bestimmter Standort.

Also nichts wie ran an die Gestaltung!

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Menschen sich freuen werden. Definitiv!

Allein schon das Gefühl, eben nicht allein zu sein, wertgeschätzt zu werden und vor allem nicht vergessen zu werden, kann wieder Antrieb und Lebensfreude wecken.


Foto: Johanna Pokoj