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Humboldt-Schülerin Mara Triphan gewinnt mit „Mülltransformator“ Reise ins ARD-Studio

Ihre Teilnahme am „Vorfreudewettbewerb zur ARD-Kinderradionacht 2020“ hat sich gelohnt: Mara Triphan, Schülerin einer Klasse 5G der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar, hat eine Reise nach Hamburg gewonnen.

Auf Initiative ihrer Deutschlehrerin Alexa Neuber hatte sie sich mit ihrer Klasse als Erfinderin betätigt und sich in folgende Situation hineinversetzt: Um Mitternacht klopft es an die Zimmertür, vor der ein Funkgerät liegt, mit dessen Hilfe die Schüler Verbindung zu einem Zukunftszauberer aufnehmen können. Dieser fordert die neugierigen Kinder auf, etwas Nützliches oder Lustiges zu erfinden, das es im Jahr 2070 wirklich geben wird.

„Ich hatte die Idee, etwas zu erfinden, das den Menschen nutzt“, erklärt die Fünftklässlerin stolz und zeigt ihr Bild eines „Mülltransformators“, mit dessen Hilfe Müll recycelt werden kann, so dass aus Abfall nützliche kleine Gegenstände entstehen können. Das besondere Plus: Die Maschine braucht keinen Strom und wird über die Feuchtigkeit, die z.B. im Biomüll enthalten ist, angetrieben.

Maras Idee überzeugte die Jury und so klingelte vor Kurzem bei Triphans das Telefon. Ein Mitarbeiter der ARD bat die junge Erfinderin zum Interview. „Mir wurden Fragen gestellt und ich musste meine Erfindung erläutern. Das Interview wird in der Kinderradionacht am 27. November zu hören sein“, freute sich Mara. Außerdem erhielt sie eine Einladung, mit ihrer Familie Hamburg zu besuchen und sich neben einer Bootstour und einer Stadtbesichtigung auch das ARD-Studio anzuschauen. Allerdings kann die Reise wegen der herrschenden Pandemie erst im kommenden Sommer stattfinden.