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Vorfreudewettbewerb zur ARD-Kinderradionacht: Humboldt-Schüler werden Erfinder

Deutschunterricht einmal anders: Mit ihrer Teilnahme am „Vorfreudewettbewerb zur ARD-Kinderradionacht 2020“ für Kinder zwischen 7 und 13 Jahren haben zwei Klassen der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar Gelegenheit erhalten, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und eigene Ideen in einem kreativen Schreibprozess darzustellen.

Auf Initiative ihrer Deutschlehrerin Alexa Neuber versetzten sie sich in folgende Situation: Um Mitternacht klopft es an die Zimmertür, vor der ein Funkgerät liegt, mit deren Hilfe die Schüler Verbindung zu einem Zukunftszauberer aufnehmen können. Dieser fordert die neugierigen Kinder auf, etwas Nützliches oder Lustiges zu erfinden, das es im Jahr 2070 wirklich geben wird.

Mit großem Eifer machten sich die Fünft- und Sechstklässler daran, ihre Ideen in einem kurzen Text zu beschreiben und sie mit einem passenden Bild zu illustrieren. Dabei kamen originelle Erfindungen heraus. Bei einigen herrschte der Umweltgedanke vor: So wurden beispielsweise Drohnen, die sich im Wasser befinden und Plastikmüll aus den Meeren fischen, oder ein „CO2-Umwandler“, der ähnlich wie ein Blatt funktioniert und CO2 in Sauerstoff umwandelt, erfunden. Andere bevorzugten das Witzige und schufen einen Auto-Schrumpfstrahler, mit dem man Autos auf Hosentaschenformat schrumpfen kann, oder einen Roboter, der verschwundene Socken wiederfindet. In den Ferien wurden die Ideen der Humboldt-Schüler von ihrer Deutschlehrerin eingereicht. Alle hoffen darauf, von der Jury unter die drei Besten gewählt zu werden, die in der ARD-Kinderradionacht am 27. November im Hamburger ARD-Studio interviewt werden, oder wenigstens ein Spiel, ein Buch oder ein Hörspiel zu gewinnen.