Presse

Kollegium der Alexander-von-Humboldt-Schule spendet für Wetzlarer Tafel

Das Corona-Virus verändert derzeit drastisch den Alltag; besonders hart trifft die Krise die Ärmsten der Gesellschaft. Viele Familien, Alleinerziehende oder Rentner mussten auch vorher schon um den täglichen Lebensunterhalt kämpfen und nun fehlt es erst Recht am Nötigsten.

Angesichts dieser Situation ist im Kollegium der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar die Idee entstanden, eine Organisation aus dem heimischen Umfeld finanziell zu unterstützen. Gemeinsam entschieden sich die Schulleitung, der Personalrat und die Fachbereiche Sport und Religion, von denen die Initiative ausging, für die „Tafel Wetzlar“, da hier zweierlei Zielsetzungen verwirklicht werden: Einerseits werden bedürftige Menschen aus der Region unterstützt, andererseits wird verhindert, dass einwandfreie Lebensmittel weggeworfen werden.

Die „Tafel Wetzlar“ versorgt im südlichen Lahn-Dill-Kreis wöchentlich ca. 1.300 Ausweisinhaber mit Lebensmitteln. Hinter den Ausweisinhabern verbergen sich ca. 4.300 bedürftige Menschen. Mitarbeiter der „Tafel“ holen täglich nicht mehr verkäufliche, aber noch genießbare Lebensmittel bei Supermärkten ab. In einem Lager werden die Waren sortiert und dann über die Tafelläden in Niedergirmes und über den Tafelladen Bahnhofstraße an die Kunden weitergegeben.

In einem Gespräch mit dem Leiter der „Tafel Wetzlar“, Diakon Christof Mayer, wurde sichergestellt, dass die Spenden zu hundert Prozent bei der Organisation ankommen und zur Anschaffung von Hygienemitteln, aber auch zur Finanzierung der Miete für die Ladenlokale und das Lager sowie für den Unterhalt der Fahrzeuge verwendet werden. Die Verantwortlichen der „Tafel Wetzlar“ freuen sich über die Spende, die vielen Bedürftigen zugutekommt.