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Hauptschüler der Alexander-von-Humboldt-Schule besuchen das Wetzlarer Klärwerk

Wie geht es eigentlich unserer Umwelt? Was passiert mit dem ganzen Müll, den wir tagtäglich produzieren? Was passiert mit dem Wasser, das in den Abfluss läuft? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Klassen 8H1 und 8H2 der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar momentan gemeinsam mit ihren Lehrern Patrick Sappl und Lisa Lipp im Naturwissenschaftsunterricht.

Besonders eindrucksvoll sind dabei immer außerschulische Lernorte, weshalb beide Klassen jetzt das Klärwerk in Wetzlar-Steindorf besuchten. Trotz Dauerregens machten sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren beiden Lehrkräften und der Referendarin Anuschka Schaffner auf den Weg nach Steindorf.

Beeindruckt von der Größe des Klärwerks warteten die Besucher gespannt auf das Öffnen der Tore. Ein Mitarbeiter begrüßte die Gruppe freudig und leitete die Führung, die von den Schülern interessiert verfolgt wurde.

Zwischen der ersten groben Reinigung des Wassers bis zu einem gesäuberten Wasser, das in die Lahn abgeleitet werden kann, liegen einige Stationen. Zunächst werden durch Rechen größere Gegenstände wie Feuchtetücher und Hygieneartikel herausgefischt. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, dass Bakterien kleine Helfer für die Wasserreinigung sind. Verdeutlicht wurden die verschiedenen Reinigungsstufen durch die farbliche Veränderung des Wassers, welche jedem sofort ins Auge stach.

Spannend waren nicht zuletzt die Geschichten über Gegenstände wie Eheringe und Gebisse, die Leute in Toiletten und Abflüssen verlieren.

Mit vielen neuen Eindrücken machten sich die zwei Klassen gemeinsam mit ihren Lehrern auf den Rückweg und werden in den nächsten Unterrichtsstunden die Exkursion gemeinsam nachbereiten.