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Alexander-von-Humboldt-Schule nimmt neue Schüler auf

In der blumengeschmückten Aula der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar sind rund 130 Jungen und Mädchen in einer Feierstunde feierlich als neue Fünftklässler willkommen geheißen worden.

Der Vormittag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, den Religionslehrerin Evelin Moritz mit Schülern des Jahrgangs 6G vorbereitet hatte. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Chor der Sechstklässler, der von Rüdiger Kölbach am Klavier und Hannah Esch am Saxophon begleitetet wurde. So wurden die neuen Schüler mit den Songs „Wer hat an der Uhr gedreht?“, dem „Regenbogenlied“ und dem peppigen „Jetzt ist Sommer“ auf fröhliche Weise vielstimmig willkommen geheißen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Geschichte von Noah, die Schüler in einem Anspiel szenisch darstellten. Die Gottesdienstbesucher erlebten mit, wie Noahs Söhne auf Gottes Geheiß eine Arche bauen, auf die sie sich mit einem Pärchen jeder Tierart und ihrer Familie vor der Sintflut retten, die den bösen Menschen als Strafe geschickt wird. Als der Regen endet und alle das Schiff verlassen, sehen sie einen Regenbogen. „Ihr erlebt heute wie Noah einen Neuanfang. Gott sendet ihm ein Zeichen, dass er nicht allein ist: den Regenbogen“, erläuterte Evelin Moritz in ihrer Ansprache und verwies auf einen Regenbogen aus Papier, an den die Schüler Symbole für gute Wünsche hefteten, die sie den „Neuen“ mit auf den Weg geben wollten. Abschließend erhielten die Fünftklässler passend zum vielfältigen, „bunten“ Schulalltag, der sie in Aßlar erwartet, je einen Regenbogenstift.

Den offiziellen Teil der Einschulungsfeier eröffnete die Bläsergruppe des Jahrgangs 6 mit Paul Pfeiffer am Dirigentenpult und Christoph Daniel am Klavier. Mit dem Stück „Let’s play“ zeigten sie, wie gut das Blasorchester nach einem Jahr Unterricht bereits spielen kann.

Anschließend begrüßte der Schulleiter der Alexander-von-Humboldt-Schule, Peter Schmidt, die aufgeregten Schüler und ihre Eltern. Nach einem weiteren Auftritt der Bläser, die die Besucher mit „Powerrock“ zum Mitklatschen brachten, ging es an die mit Spannung erwartete Verteilung der Jungen und Mädchen in sechs Klassen: drei Gymnasial- und drei Mittelstufenschulklassen. Nachdem alle Schüler eine Kiste zur Aufbewahrung ihrer Materialien erhalten hatten und das Klassenfoto gemacht war, zeigten die neuen Klassenlehrer ihnen ihre Räume. Währenddessen wurden die Eltern im Bistro mit Kaffee und Kuchen bewirtet.