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Alexander-von-Humboldt-Schule präsentiert sich bei „Straße der Experimente“

„Archimedes reloaded Part I - Auftrieb, Sinken, Dichte „sehen““, so das Motto des diesjährigen Auftritts der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar beim Wissenschaftsfest „Straße der Experimente“, das wie immer auf dem Gießener Universitätsplatz stattgefunden hat.

Bei sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter fand die Veranstaltung guten Zuspruch. Auch am Stand der Alexander-von-Humboldt-Schule herrschte reger Andrang. Elf Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, unterstützt von einer Reihe von Lehrkräften, sprachen Passanten an, animierten die Besucher zum Ausprobieren, erklärten eifrig Zusammenhänge und antworteten souverän auf Nachfragen.

Anhand verschieden großer, aber gleich schwerer Metallbarren sowie 1 cm³ großen Würfeln mit unterschiedlichem Gewicht konnten die Besucher erfahren, welche Bedeutung die Dichte hat. Besonders anschaulich wurde die unterschiedliche Dichte von destilliertem und salzhaltigem Wasser durch ein Experiment mit Hühnereiern, die einmal schwimmen konnten, da Salzwasser eine höhere Dichte hat, in Leitungswasser jedoch untergingen. „Einen so starken Auftrieb in Salzwasser kennt man auch vom Toten Meer“, erläuterten die Schülerexperten den verwunderten Zuschauern.

In einem ähnlichen Experiment wurde gezeigt, dass eine Dose „Cola light“ im Wasser schwimmen kann, während eine normale Dose Cola sinkt. „Das liegt daran, dass Cola light aufgrund des fehlenden Zuckers leichter ist, d.h., eine geringere Dichte hat als normale Cola, und dadurch zusammen mit der in der Dose eingeschlossenen Luft genügend Auftrieb hat, um zu schwimmen“, wussten die Schüler zu berichten.

Um noch besser verdeutlichen zu können, wovon es abhängt, ob ein Körper sinkt oder schwimmt, wurden in einem Standzylinder verschieden dichte Flüssigkeiten übereinander geschichtet. Ganz unten befand sich Ahornsirup mit seinem sehr hohen Zuckergehalt, in der Mitte blaugefärbtes Leitungswasser und schließlich noch Sonnenblumenöl, das bekanntermaßen auf dem Wasser schwimmt. Nun ließen die Schüler oder auch die Gäste verschieden dichte Körper in den Zylinder fallen. Es zeigte sich, dass z.B. eine Schraube dichter ist als alle Flüssigkeiten und bis zum Grund sinkt. Eine Weintraube jedoch sinkt nur durch die beiden obersten Schichten und schwimmt auf dem Sirup.

Neben den zahlreichen wissenschaftsinteressierten Besuchern ließ es sich auch der Leiter des Gießener „Mathematikums“, Professor Albrecht Beutelspacher, nicht nehmen, dem Stand der Alexander-von-Humboldt-Schule einen Besuch abszustatten.