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Aßlarer Schüler machen beim Känguru-Wettbewerb „große Sprünge“

Es ist der 16. „Känguru-Tag“ an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar: In der Aula der sitzen über hundert Schüler der Klassen 5 bis 10 über Mathematik-Aufgaben und die Köpfe rauchen. Es wird gerechnet, probiert und manchmal auch ein Blatt Papier zerschnitten und gebastelt, um der richtigen Lösung auf die Spur zu kommen. Neben Intuition zählt beim „Känguru-Wettbewerb“ auch die Kreativität. Für etliche der Multiple-Choice-Aufgaben braucht es wahre Gedankenexperimente, damit man das Kreuzchen beim richtigen von fünf vorgegebenen Buchstaben setzen kann. Raten ist nicht angesagt, da bei falschen Antworten von den Startpunkten anteilig abgezogen wird.

Nicht nur in Aßlar, sondern deutschlandweit haben sich 900 000 Schüler am Känguru-Wettbewerb beteiligt, der nun schon zum 25. Mal ausgetragen wird.

Eine Doppelstunde lang beschäftigen sich die Schüler freiwillig mit Mathematik und die Ausdauer macht sich bezahlt: Nach Auswertung der Ergebnisse erhält jeder Teilnehmer einen kleinen Preis und eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl. Und Schüler mit ganz besonders hohen Punktzahlen werden mit Zusatzpreisen belohnt. So gibt es am Ende nur Gewinner.

Jetzt heißt es in Aßlar wieder Geduld haben, bis das große Paket der Humboldt-Universität aus Berlin mit Ergebnissen und Preisen eintrifft.