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Humboldt-Schüler erzielen Spitzenergebnis bei Deutschlands größtem Informatik-Wettbewerb

Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der „Biber-Wettbewerb“ alljährlich neue Teilnehmerrekordzahlen. Ziel dieses größten Informatik-Wettbewerbs Deutschlands ist es, junge Menschen für Informatik zu begeistern.
Wie findet man heraus, welcher Schalter zu welcher Leuchte gehört? Nach wie viel Tagen haben Biber einen Teich überflutet? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung bei einem Übernachtungsausflug aus? Vielfältig und unterhaltsam gestalten sich die Aufgaben des Informatik-Bibers. Was auf den ersten Blick nach reiner Knobelei aussieht, bedarf in Wahrheit informatischer Grundüberlegungen, die nicht nur zur richtigen Lösung führen, sondern den Schülern auch viel Spaß machen. Die Aufgaben sind für die Jahrgänge 5/6, 7/8 und 9/10 unterschiedlich schwer.

Die Zuordnung der Ergebnisse zu den Preisstufen ist so gewählt, dass in jeder Altersgruppe etwa zwei Prozent aller Teilnehmenden einen ersten Preis, bis zu vier Prozent einen zweiten Preis, das obere Drittel des Teilnahmefeldes mindestens einen dritten Rang und das mittlere Drittel eine Anerkennung erreicht.

Vor diesem Hintergrund ist die Leistung von vier Schülern des Jahrgangs 9G der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar, die insgesamt 293 Teilnehmer ins Rennen schickte, nicht hoch genug zu bewerten. Alissia Lotz, Robin Rau, Mika Schatz und Emirhan Sezer gelang das Kunststück, mit 180 Zählern die volle Punktzahl zu erreichen und damit einen ersten Preis zu gewinnen. Informatik-Lehrer Christian Hardt hatte die erfreuliche Aufgabe, den erfolgreichen Schülern Urkunden und Sachpreise zu überreichen.