Presse

Schüler bewähren sich auf internationalem Parkett

Zehn Schülerinnen und Schüler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar, der Goetheschule und der Werner-von-Siemens-Schule Wetzlar haben im niederländischen Leiden drei Tage lang über drängende weltpolitische und die Umwelt betreffende Themen debattiert. Im Rahmen des Simulationsspiels „Model United Nations“ trafen sich die Schüler der Klassen 9 bis 13 mit ca. 350 Gleichaltrigen aus aller Welt im Stedelijk Gymnasium. Dabei wurden sie von ihren Lehrerinnen Eva Korobow und Christiane Block begleitet.

Die Jugendlichen schlüpften in die ihnen zugeteilten Rollen von Delegierten aus Libyen, Italien und Schweden, in die sie sich im Vorfeld während einer Reihe von AG-Stunden eingearbeitet hatten. In englischer Sprache diskutierten sie in einzelnen UN-Gremien Themen aus den Bereichen „Sicherheit“, „Menschenrechte“, „Gesundheit“ und „Umwelt“. Dort präsentierten sie auch die Positionen „ihrer“ Länder und erstellten gemeinsam Resolutionen, welche konkrete Lösungsvorschläge zu den jeweiligen Problemstellungen anboten.

„Die Diskussionen sind sehr intensiv; inzwischen denke ich schon in englischer Sprache. So etwas Tolles wie hier bei ‚MUN‘ habe ich noch nie gemacht“, zeigte sich eine Schülerin aus Aßlar begeistert. Auch die Tatsache, dass die Debatten im echten UN-Modus einschließlich Dresscode stattfinden, kam bei den Schülern sehr gut an.

Damit die Jugendlichen noch weitere Möglichkeiten zum Austausch mit den Delegierten aus anderen Ländern hatten, wurden im Rahmenprogramm der Konferenz Workshops, eine Stadtführung und eine Mottoparty angeboten. Ein Rundgang durch Amsterdam mit Museumsbesuch rundete die für Lehrer und Schüler unvergessliche Studienfahrt ab. Getreu dem Motto „Nach der Konferenz ist vor der Konferenz“ freuen sich die Schüler der „Model United Nations“-AGs nun bereits auf das nächste Treffen im kommenden Herbst.