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Humboldt-Schüler laden zum „Advent-Event“

Mit einem bunten Programm voller Musik, Gesang und Tanz, ergänzt durch eine Reihe von Balladen-Vorträgen, hat die Alexander-von-Humboldt-Schule Schüler, Eltern, Lehrer und Interessierte beim ersten „Advent-Event“ auf kurzweilige Art auf die Adventszeit eingestimmt.

Den Auftakt machten Jungen und Mädchen des Jahrgangs 5, die mit ihrer Musiklehrerin Hannah Esch einen flotten Tanz einstudiert hatten. Als stellvertretender Schulleiter begrüßte Rüdiger Kölbach die zahlreichen Gäste in der von der Kunst-AG weihnachtlich geschmückten Aula. Wenig später saß er schon am Klavier und begleitete zusammen mit Hannah Esch am Saxophon den Chor der Fünftklässler. Die Jüngsten sangen mit viel Temperament „Es schneit“, bei dem das Publikum bald mit klatschte, und das getragenere „Sind die Lichter angezündet“.

Im Mittelpunkt der ersten Balladenrezitation, die die Schüler der Klasse 7G3 mit ihrer Deutschlehrerin Kerstin Gerlach-Fischer einstudiert hatten, stand der Klassiker „Nis Randers“. Samuel Heitz und Safeer Ahmad illustrierten ihren sicheren Vortrag durch passende Bilder mit Lego-Figuren. Es folgte ein größerer Block der Blasorchester, die von Paul Pfeiffer geleitet wurden. Während beim Thema aus der Sinfonie „Aus der neuen Welt“ (A. Dvorak) nur sechs Blechbläser auf der Bühne standen, war bei den folgenden zwei Versionen von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ das komplette Blasorchester des Jahrgangs 6 beteiligt. Passend zur Jahreszeit wurde noch „Schneeflöckchen“ musiziert; dann bat Ronja Neumann, die diesen Teil des Programms moderierte, noch zusätzlich die Bläser des Jahrgangs 7 auf die Bühne. Während „Jingle Bells“ mit beiden Orchestern gemeinsam zu Gehör gebracht wurde, was nicht nur einen schönen vollen Klang, sondern auch ein beeindruckendes Bild ergab, gesellte sich für „Feliz Navidad“ noch der Spanischkurs 10G als kleiner Chor hinzu.

Nach diesem gewaltigen Klangerlebnis hätte der Kontrast zum nächsten Programmpunkt nicht größer sein können: Leen Al Asli und Marie Amend trugen abwechselnd in deutscher und arabischer Sprache die Ballade „Damaskus“ vor, deren Text dem Abend eine nachdenkliche Note verlieh. Weiter ging es mit Weihnachtsklassikern wie „Winter Wonderland“, „Last Christmas“ und „You’ve got a friend in me“, die in erfrischender Weise vom Chor der Sechstklässler unter der Leitung von Rüdiger Kölbach präsentiert wurden.

Julia Bergfeld, Ole Ditschler und Philipp Kaiser trugen nun die Ballade „Das Kind mit dem Gravensteiner“ vor; auch hier dienten mit Playmobil-Figuren gestellte Bilder als originelle Illustration. Mit „Read all about it“ von Emeli Sandé glänzte Stefanie Wichtler als Solosängerin; David Scharrer begleitete sie routiniert am Cajon, während Musiklehrer Christoph Daniel den Klavierpart übernommen hatte. Besonders witzig präsentierten Paul Schander und Maxim Jurisic ihre Ballade „Barbara Allen“. Sie spielten während des Vortrags auf einer kleinen Bühne mit Sockenpuppen.

Den rockigen Abschluss eines gelungenen Kulturabends machte die lautstark gefeierte Schülerband um Musiklehrer Christoph Daniel mit „My life would suck without you“, „Fairytale gone bad“ und „Wonderful Dream“, bei dem das Publikum als „Backgroundchor“ mit einbezogen wurde. Wer wollte, konnte sich noch die Ausstellung „A trip to London“ der Klasse 7G3 anschauen. Mit ihrer Englischlehrerin Johanna Kunz hatten die Schüler Ideen für eine Londonreise entwickelt und Plakate dazu erstellt.

Der reibungslose Ablauf des Abends wurde sehr professionell durch Philipp Klees, Robin Rau und Mika Schatz aus der Technik-AG sichergestellt.