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Zehntklässler der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar erkunden Straßburg

Die wechselvolle deutsch-französische Geschichte am Beispiel von Straßburg stand im Mittelpunkt einer Exkursion der Fachbereiche Französisch und Latein der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar. Zum Abschluss ihres vierjährigen Unterrichts in der zweiten Fremdsprache unternahmen 31 Zehntklässler des Gymnasial- und des Realschulzweigs eine Tagesfahrt in die „Hauptstadt Europas“.

Im Unterricht hatten sie sich mit der Stadtgeschichte und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten beschäftigt; vor Ort wurden kurze Referate gehalten, um die Besichtigung noch nachhaltiger zu machen. Zunächst besuchten die Aßlarer das imposante Münster, das durch die unzähligen Sandsteinskulpturen an der Fassade, den 142 Meter hohen Turm und die kunstvoll gefertigten Fenster beeindruckte. Anschließend ging es vorbei an einem der bekanntesten Fachwerkhäuser, dem reich verzierten „Maison Kammerzell“, zum malerischen Viertel „Petite France“. Heute ein Touristenmagnet mit vielen schönen Fotomotiven, waren hier früher die Gerber angesiedelt, wodurch ein übler Geruch durch die Fachwerkgassen waberte.

Nun hatten die Schüler Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, Spezialitäten wie die typisch elsässischen Kokosmakronen, die beliebten Macarons, einen Gugelhupf oder eine „Tarte flambée“ zu kosten und die im Unterricht erworbenen Französischkenntnisse anzuwenden.

Bei der abschließenden Bootstour auf der Ill erfuhren die Zehntklässler und ihre Begleiter weiteres Wissenswertes über Geschichte und Architektur Straßburgs. Auch das Europaviertel mit dem Palast der Menschenrechte, dem Europäischen Parlament und dem Europapalast präsentierte sich den Schülern vom Wasser aus und bot einen interessanten Kontrast zu den Fachwerk- und Jugendstilfassaden des Stadtzentrums.