Presse

Aßlarer Schüler beim „König der Löwen“ in Hamburg

Ein unvergessliches Erlebnis hat der Fachbereich Musik der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar den gut 60 Schülern und fünf Lehrern beschert, die sich auf einen Kurztrip nach Hamburg begeben haben. Bevor es abends mit dem Shuttle-Boot ins „Theater im Hafen“ ging, wo seit 2001 das Musical „Der König der Löwen“ aufgeführt wird, blieb den Aßlarern noch Zeit, sich einen Teil der Speicherstadt, den Hafen und die Elbphilharmonie anzuschauen. Trotz eisiger Temperaturen und Schneeschauern genoss die Gruppe nach einer Fahrt mit Europas längster Rolltreppe den Blick von der Aussichtsplattform des Konzerthauses über die Stadt und das Hafengelände. Nach einer Stärkung im legendären „Hard Rock Café“ war es Zeit, die Fähre über die Elbe zu nehmen und sich auf den „König der Löwen“ einzustimmen.

Die Sonne erhebt sich über der Savanne und die Tiere versammeln sich um ihren König Mufasa, in dessen Reich sie friedlich zusammenleben – so beginnt das an einen Disney-Trickfilm angelehnte Musical, das die Zuschauer von der ersten Minute an in die farbenprächtige Welt Afrikas entführt. Auch die Aßlarer verfolgten im ausverkauften Theater fasziniert die Geschichte des übermütigen Löwenjungen Simba, dessen Leben von seinem machtbesessenen Onkel Scar bedroht wird. Nachdem er Simbas Vater getötet, sich mit den tückischen Hyänen verbündet und das Geweihte Land durch seine Schreckensherrschaft zu einer Wüste ohne Tiere gemacht hat, gelingt es dem mittlerweile erwachsen gewordenen Simba mit seiner Freundin Nala, die Tyrannen zu vertreiben und als neuer König das einstige Paradies wieder erstehen zu lassen.

Begeistert erlebten Schüler und Lehrer, wie die tanzenden und singenden Schauspieler aufwändig gestalteten Puppets Leben einhauchten und als Tiere der Savanne in wunderschönen Dekors agierten. Mit Elementen des Masken- und Schattenspiels und Einflüssen aus afrikanischen und asiatischen Kulturkreisen ließen sie fantastische Bilder entstehen, an denen man sich nicht satt sehen konnte. Neben den bizarren Masken und Kostümen tat die Musik, eine Mischung aus Pop und afrikanischen Rhythmen, ein Übriges, um das Erlebnis perfekt zu machen und die Zuschauer die Gefühlslage der Charaktere spüren zu lassen. Darüber hinaus fehlte es, dem tragischen Geschehen zum Trotz, nicht an Pointen und witzigen Einlagen, wobei besonders der Vogel Zazu, das Erdmännchen Timon und das Warzenschwein Pumbaa die Lacher auf ihrer Seite hatten.

Nach der Vorstellung waren sich die begeisterten Aßlarer einig, dass sich die lange Anfahrt absolut gelohnt hatte, auch wenn ihnen noch eine herausfordernde nächtliche Rückreise bevorstand. Doch zuvor ging es noch zu Fuß durch den alten Elbtunnel, um dieses historische Bauwerk zu besichtigen und sich vor den Stunden im Bus die Beine zu vertreten.