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Für eine kooperative Gesamtschule mit Gymnasialzweig und Mittelstufenschule ist die Berufs- und Studienorientierung an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar ein zentraler Bestandteil der schulischen Arbeit. Unabhängig vom Schulzweig ist für uns das übergeordnete Ziel der Berufs- und Studienorientierung, dass unsere Schülerinnen und Schüler am Ende der Sekundarstufe I eine fundierte und eine zu ihren Kompetenzen passende Entscheidung über ihre schulische bzw. berufliche Zukunft treffen können. Hierbei ist es uns wichtig, dass wir keinen Bildungs- oder Ausbildungsweg favorisieren. Die Schülerinnen und Schüler werden neutral beraten und gefördert.

Innerhalb der Mittelstufenschule ist die Berufs- und Studienorientierung ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. In der Aufbaustufe kommt zunächst dem Fach Arbeitslehre entscheidende Bedeutung zu. Im Haupt- und Realschulzweig werden etwa 20 Prozent der zur Verfügung stehenden Unterrichtszeit für den berufsbezogenen Unterricht genutzt. Der berufsbezogene Unterricht findet vollständig an den kooperierenden Berufsschulen statt. Ergänzt wird dieser Unterricht durch unterschiedliche Praktikumsangebote und durch den Arbeitslehreunterricht an der Alexander-von-Humboldt-Schule. Zum Stellenwert der Berufsorientierung im Rahmen der Mittelstufe trifft das Hessische Kultusministerium folgende Aussage, die von uns als unsere Arbeitsgrundlage verstanden wird:

„Die Berufsorientierung beinhaltet die Förderung der Kompetenz, die eigene Berufsbiografie sinnvoll vorzubereiten und zu gestalten. Dies ist im Gesamtkonzept der Mittelstufenschule das zentrale Thema.

Die Schülerinnen und Schüler werden auf ihrem Weg in eine duale Ausbildung oder einen höheren Abschluss, wie die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife, zielgerichtet unterstützt.

Sie erfahren eine systematische Berufsorientierung gemäß den Standards der hessenweiten Strategie OloV (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule - Beruf).

Schulinterne und regionale Veranstaltungen zur Berufsorientierung, Ausbildungs- oder Berufsmessen und das Berufsinformationszentrum (BiZ) sind ebenso wie Betriebserkundungen, Blockpraktika oder betriebliche Lerntage selbstverständliche Bestandteile der Berufsorientierung.

Der Austausch mit Lehrkräften, Eltern und Beratungsfachkräften der Agentur für Arbeit unterstützt die Jugendlichen in ihrer Berufswegeplanung. In Betrieben der Region sammeln sie Erfahrungen in der Berufs- und Arbeitswelt. Die Betriebspraktika werden im Unterricht intensiv vorbereitet und anschließend reflektiert.

Im Portfolio Berufswahlpass dokumentieren die Schülerinnen und Schüler fortlaufend ihren Berufsorientierungsprozess. Durch den berufsbezogenen Unterricht an beruflichen Schulen wird die Berufsorientierung der allgemeinbildenden Schulen zielführend erweitert.“

Auch für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweiges spielt die Berufs- und Studienorientierung eine bedeutende Rolle. Hier liegt der Schwerpunkt eindeutig im Bereich der Studienorientierung. Das Ziel ist es Schülerinnen und Schüler auf die weiterführenden Schulen (gymnasiale Oberstufe oder berufliches Gymnasium) vorzubereiten. Nur Schülerinnen und Schüler, die umfassend über die Schwerpunkte der weiterführenden Schulformen und nicht zuletzt auch über die Anforderungen des Studiums informiert sind, können zielsicher und erfolgreich ihren weiteren Bildungsgang auswählen.

Um den Erfordernissen der unterschiedlichen Schulzweige Rechnung zu tragen, wurde das vorliegende Curriculum nach Schulformen und Jahrgangsstufen gegliedert. Übergeordnete Ausführungen zur Berufs und Studienorientierung orientieren sich am Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in Schulen vom 8. Juni 2015.

Im folgenden Dokument sind die fächerübergreifenden Angebote zur Berufs- und Studienorientierung als Download verfügbar.

Angebote zur Berufs- und Studienorientierung