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Alexander-von-Humboldt-Schule entlässt erfolgreiche Abgänger

Mit viel Musik und bewegenden Worten endete für 110 Schülerinnen und Schüler die Zeit an „ihrer“ Alexander-von-Humboldt-Schule. In der festlich geschmückten Stadthalle Aßlar wurden sie im Rahmen eines Abschlussabends feierlich entlassen. Das von Sarah Pfrötschner, Stéfanie Niebling und Jonathan Mathes souverän moderierte Programm begann mit einem Auftritt der Schülerband, die damit in dieser Zusammensetzung auch einen äußerst gelungenen Ausstand gab, bestand sie doch überwiegend aus Zehntklässlern, die die Schule nun verlassen haben. Mit „Bring Me To Life“ stellten die drei Sängerinnen ihre Stimmgewalt unter Beweis, wobei die Instrumentalisten sie professionell begleiteten.

In seinem Grußwort zeigte sich Schulleiter Peter Schmidt sehr angetan vom Abschneiden der diesjährigen Abgänger: „41 Prozent der Hauptschüler haben einen qualifizierenden Abschluss erreicht, 74 Prozent der Realschüler erhielten die Eignung für den Besuch der Oberstufe bzw. Fachoberschule und alle Gymnasiasten haben die Versetzung in die Oberstufe geschafft – dies sind beeindruckende Zahlen.“ Darüber hinaus lobte Schmidt den friedlichen Umgang der Schüler aus unterschiedlichen Herkunftsländern mit verschiedenartigen Einstellungen und Glaubensrichtungen und verwies auf die vielen freiwillig an der Humboldt-Schule engagierten Schüler, die im Folgenden auf der Bühne geehrt wurden.

Als kompetente Helferinnen im Junior-Mathe-Club wurden Laura Stahl und Janea Keiner ausgezeichnet. Sven Schimann erhielt ein Präsent als Dank für viele Jahre Engagement beim Schulsanitätsdienst, während Manuel Henrich, Mario Haller, Maximilian Schill und Janea Keiner als langjährige Mitglieder der Schülerband geehrt wurden. Lob gebührte auch Jacqueline Vogler und wiederum Janea Keiner und Laura Stahl, die als zuverlässige Verantwortliche eigenständig den Medienstützpunkt betreut haben. Anderen Schülern war es ein Anliegen, Jugendliche aus den Intensivklassen bei der Integration in die Regelklassen zu unterstützen. Für ihr Engagement im Projekt „AleS - Alle lernen eine Sprache“ wurden Crismaldy Polanco Gomez, Berna Koc, Sümeyye Kulak, Hatice Bilir, Zeynep Isik, Laily Barakzai, Asli Engin, Kaan Bingül, Fahra Dieba Azizi und Hadia Azizi geehrt. Fabian Ott und Arnold Schönfeld erhielten für ihre Mitarbeit in der MINT-AG eine Auszeichnung.

Es folgten kurzweilige Beiträge der einzelnen Abgangsklassen. In Anlehnung an den Song der Toten Hosen „An Tagen wie diesen“ präsentierte die 10G1 ein Lied über die vergangene Schulzeit, das von einer passenden Diashow untermalt wurde. Im Rahmen einer Oscar-Verleihung wurden einige Lehrer auf die Bühne gerufen. So kürte die Klasse 10R2 den lustigsten Lehrer in der Kategorie „Größter Narr“, während anderen das Prädikat „Anspruchsvollster“ bzw. „Korrektester Lehrer“ verliehen wurde. Für die Klasse 9H hielt Silvana Gerlach eine beeindruckende Dankesrede, die in den Worten gipfelte: „Wir haben es geschafft aus „Du“, „Ich“ und „Ihr“ ein „Wir“ zu machen.“ Mit einer Diashow aus lustigen Schnappschüssen, aber auch wehmütig stimmenden Bildern aus sechs Jahren Schulzeit an der Alexander-von-Humboldt-Schule verabschiedete sich die 10G2. Im Folgenden hatte die 10R1 mit kurzen Filmszenen, in denen auf originelle Weise Lehrer parodiert wurden, die Lacher auf ihrer Seite. „School’s Out“ – so der rockige nächste Titel der Schülerband, die anschließend noch ein selbst getextetes Überraschungslied für ihren langjährigen Leiter Christoph Daniel zum Besten gab.

Als stellvertretende Schülersprecherin dankte Asli Engin den Lehrern und zog das Fazit: „Wir sind eine Gemeinschaft geworden und haben unser Ziel erreicht.“

Schulleiter Peter Schmidt und Rektor Matthias Hund fiel die ehrenvolle Aufgabe zu, den besten Absolventen Präsente zu überreichen. Im Hauptschulzweig erreichten Samedina Meaj und Michelle Völk einen Schnitt von 2,4. Angelique Bodonge wurde mit einem Notendurchschnitt von 1,9 beste Realschülerin, während Laura Stahl ein sensationelles Zeugnis mit einem Schnitt von 1,1 vorweisen konnte.

Schließlich durften alle Schüler ihre Zeugnisse entgegen nehmen, bevor sie sich zu einem großen Erinnerungsfoto zusammenstellten. Mit „Anywhere But Here“ gab die Schülerband eine letzte Kostprobe ihres Könnens, die mit reichem Applaus belohnt wurde.