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pr1   Praxisklasse in Kooperation mit Berufsschulen erfolgreich angelaufen

Seit einem Jahr wird das Projekt „Praxisklasse“ an der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar erfolgreich im jetzigen Hauptschul-Jahrgang 9 umgesetzt; seit Schuljahresbeginn sind nun auch zwei 8. Klassen in diese Konzeption eingebunden. Dank der Kooperation mit der Käthe-Kollwitz- und der Werner-von-Siemens-Schule haben sich in der Praxisklasse neue Möglichkeiten ergeben, die von den Hauptschülern begeistert angenommen werden. In drei Gruppen aufgeteilt, besuchen die vierzig Schüler jeweils ein Trimester lang an einem Tag in der Woche unterschiedliche Lern- und Ausbildungsorte. So werden sie in der Käthe-Kollwitz-Schule mit dem Berufsbild des Bäckers und des Konditors bekannt gemacht, an der Werner-von-Siemens-Schule erfahren sie berufliche Grundbildung im Umgang mit Holz bzw. Metall, während die restliche Zeit dem Praktikum in einem Aßlarer Betrieb gewidmet ist. „Die Schülerinnen und Schüler erfahren von „Profis“ – einem Bäcker- und einem Konditormeister – „wie das Mehl in die Tüte kommt“ und wie aus Zuckerrüben Zucker gewonnen wird. In der schuleigenen Backstube können sie dann selbst knusprige Brötchen und leckere Gebäcke herstellen.“, erläutert Bärbel Sommer-Klingauf, Abteilungsleiterin an der Käthe-Kollwitz-Schule, die Inhalte des Projekts. Sie freut sich darüber, dass die 8-Klässler „ihre“ Produkte stolz mit nach Hause nehmen. Schulleiterin Inge Denninghoff ergänzt: „Wir als berufliche Schule wissen, wie wichtig der frühzeitige Kontakt Jugendlicher zur Berufswelt ist und sind daher gerne bereit, unsere Fachräume zu öffnen und mit unseren Fachkollegen diese Kooperation zu ermöglichen.“ Auch Dieter Agel, Leiter der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar, unterstützt das Projekt, denn „ die Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler über die Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich durch das Kennenlernen von unterschiedlichen Berufsfeldern zu steigern, ist ein wichtiger Schritt, die spätere Berufswahlentscheidung fundierter und grundlegender treffen zu können. Dabei helfen wir als Berufliche Schule gerne.“ Im kommenden Schuljahr werden die Achtklässler den Praktikumstag dann wie ihre Vorgänger ausschließlich in heimischen Unternehmen verbringen. Ziel ist auch hier, den Schülern frühzeitig zu einer beruflichen Orientierung zu verhelfen und ihnen Zugänge zu Ausbildung und Beruf zu ermöglichen. „Es ist sehr erfreulich, dass die Bereitschaft der Berufsschulen zur Kooperation von Anfang an sehr hoch war. Auch bei den Schülern findet die neue Konzeption gute Akzeptanz und sie erweisen sich als äußerst motiviert“, so Matthias Hund, Leiter des Hauptschulzweigs der Alexander-von-Humboldt-Schule.                                                                                                     

 
   

 
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