Gut besuchtes Sommerkonzert an der Alexander-von-Humboldt-Schule
Zum Sommerkonzert der Bläserklassen 5 und 6 sowie der Big Band waren zahlreiche Besucher in die Aula der Alexander-von-Humboldt-Schule Aßlar gekommen. Durch das Programm, das von Barbara Wolters und Travis Meisner vorbereitet worden war, führte Letzterer in unterhaltsamer Manier. Der Abend wurde mit dem originellen Stück „Hallo Bläserklasse“ eröffnet, bei dem die Fünftklässler nicht nur ihre Instrumente vorstellten, sondern auch klatschten und sangen. Im Folgenden zeigten die jungen Musiker mit einer Reihe von „Lehrbuchliedern“ wie „Old MacDonald“ oder „When The Saints“, was sie in einem Jahr bereits gelernt haben. Die abschließenden Stücke „Beetle Blues“ und „House Party“ gehören eigentlich ins Repertoire des zweiten Lernjahres; mit ihrem gekonnten Vortrag dokumentierten die Schüler ihr überdurchschnittliches musikalisches Niveau.
Im zweiten Block, ausgeführt von der Bläserklasse 6, wurden teils Stücke zu Gehör gebracht, die die Gruppe bereits beim Musikwettbewerb in Buseck vorgetragen hatte. Neben den flotten Weisen „Supercalifragilisticexpialidocious“, „Jus’ Plain Blues“ und „Farandole“ stand mit „My Heart Will Go On“ auch ein gefühlvolles Stück auf dem Programm. Einen besonderen Ohrenschmaus stellte im Folgenden das von Lea Matzen am Alt Saxofon vorgetragene Bach-Stück „Sicilienne und Allegro“ aus der Flötensonate Nr. 2 dar; die Fünftklässlerin, die von Milanka Nasseh-Pecic am Klavier begleitet wurde, wird sich mit damit demnächst auch beim Bach-Festival der Jury stellen. Mit einem Song von Christina Aguillera präsentierte sich Zahira Hamzic als Gesangssolistin dem begeisterten Publikum.
Es schlossen sich die Vorträge verschiedener Bläser-Ensembles an. So spielten Lea Matzen und Hanna Bremer als Saxofon-Duo „Breakout“ von James Rae und ein Klarinetten-Quartett, bestehend aus Leonie Kaps, Jamie Lee Discher, Muriel Jung und Beyza Akbolat, erfreute mit der „Fleißigen Biene“. Viel Beifall erhielt auch das „Querflöten-Menuett“ von Chiara James, Julia Bernhardt, Lea Penner, Leonie Weber, Michelle Schick, Sarah Grawitter und Selin Kies. „Everybody Needs Somebody To Love“ behauptete das Saxofon-Trio Max Speier, Tim Ferber und Joel Zelenak mit ihren Instrumenten und erntete reichlich Applaus dafür.
Schließlich trat die Big Band mit drei Stücken auf, die durch ein Tompeten- bzw. Posaunensolo von Musiklehrer Matthias Siegel sowie durch einen Soloauftritt von Lea Matzen bereichert wurden. „Jammin With Charlie“, „Uncle milo’s Side Show“ und „James Bond“, allesamt von recht hohem Schwierigkeitsgrad, kamen beim Publikum sichtlich gut an. Den Höhepunkt erreichte die Stimmung dann jedoch beim Finale, das von den Bläserklassen 5 und 6 sowie von Solistin Zahira Hamzic gestaltet wurde: Mit „Satellite“ brachten sie noch einmal richtig Schwung in die Aula.
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