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pr1   Humboldt-Schüler experimentieren im Marburger "Chemikum"

Die Gymnasialklassen des Jahrgangs 7 der Alexander-von-Humboldt-Schule mit ihren Lehrern Dr. Matthias Uhl und Hans-Jörg Stengel erlebten im „Chemikum“ Marburg lebendigen Chemieunterricht zum Mitmachen.
Hinter dem Begriff „Chemikum“ verbirgt sich ein Projekt des Fachbereichs Chemie der Philipps-Universität Marburg, bei dem die Besucher selbst Experimente durchführen können, wobei ihnen bei Bedarf Laboranten nähere Erläuterungen geben. Die Versuche reichen von der Erklärung alltäglicher chemischer, physikalisch-chemischer und biologischer Phänomene bis hin zu Molekülbau, wobei die Experimente viel mit dem alltäglichen Leben zu tun haben. Ziel ist, eine Brücke zwischen dem selbstverständlichen, unreflektierten Umgang der Menschen mit Chemie und der weit verbreiteten Angst vor dieser Materie zu schlagen. Demnächst wird das „Chemikum“ neue Räumlichkeiten am Marburger Bahnhof beziehen.
Mit ihren Lehrern Dr. Matthias Uhl und Hans-Jörg Stengel hörten die Aßlarer Schüler zunächst eine Vorlesung, bei der es gehörig knallte und rauchte. Mit Kittel, Schutzbrille und Gummihandschuhen ausgerüstet machten sich die Nachwuchs-Chemiker dann ans Experimentieren; dabei durften sie sich frei im Schülerlabor des „Chemikums“ bewegen. Nachdem sie die verschiedenen Stationen besucht hatten, konnten sie diese mit Klebepunkten bewerten. Als besonders eindrucksvoll erwies sich eine Station, an der die Schüler mit unangenehmen Gerüchen wie beispielsweise dem Stoff, der für Leichengeruch verantwortlich ist, konfrontiert wurden. Darüber hinaus gab es produktive Angebote wie die Möglichkeit, einen Taschenwärmer herzustellen, der mit nach Hause genommen werden konnte. Ein Büchertisch mit Fachliteratur weckte das Interesse der begleitenden Lehrer.

 

                                                                                             

 
   

 
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