Schwedische Schüler mit "Youth in Action" zu Gast an der Alexander-von-Humboldt-Schule
Eine erneute Begegnung einer Gruppe von schwedischen Schülern der Gyllescola in Borlänge mit ihren Austauschpartnern der Alexander-von-Humboldt-Schule festigte jetzt die noch jungen Beziehungen beider Schulen. Der Aufenthalt erfolgte im Rahmen des europäischen Bildungsprogramms „Youth in Action“. Sechs Tage lang hielten sich die 15 schwedischen Jugendlichen in Aßlar auf, wobei sie in den Familien ihrer Partner wohnten. Begleitet wurden sie von Schulleiter Göran Haglind, Per Olof Eriksson, Asa Torberg und Madelene Halvarsson. Die Verantwortlichen auf deutscher Seite, Sarah Burk, Hendrik Partscht und Thomas Stutz, hatten ein abwechslungsreiches Programm unter dem Thema „Integration im Lahn-Dill-Kreis und in Aßlar“ zusammengestellt.
Beim gemeinsamen Frühstück in der Schulaula hatten die Jugendlichen Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, wobei die Kommunikation auf Englisch stattfand. Ein Vormittag stand im Zeichen verschiedenartiger Kulturen: Schüler unterschiedlicher Herkunft berichteten darüber, wie sie ihre Ursprungskultur in Deutschland leben. „Integration und Sport“ hieß das Thema einer Informationsveranstaltung mit Vertretern des TV Aßlar. Beim Besuch des Aßlarer Kontaktzentrums erfuhren die Schüler, wie in dieser Einrichtung Integration umgesetzt wird. Bürgermeister Roland Esch stand den jungen Leuten ebenso Rede und Antwort wie der Kreisabgeordnete für Soziales und Integration, Günther Kaufmann-Ohl. Als äußerst interessant erwies sich ein Ausflug in die Moschee in Ehringshausen, wo die Schüler und ihre Begleiter herzlich empfangen und ausführlich über den Islam informiert wurden. Dabei konnten sie auf Vorwissen zurückgreifen, das sie zuvor in einer Vorbereitungsstunde mit Schulpfarrer Andreas Engelschalk erworben hatten. Gemeinsame Aktivitäten wie ein „international besetztes“ Fußballturnier, die Teilnahme am Projekttag Mathematik, der in die Zeit des Schüleraustauschs fiel, und ein Grillabend brachten die Jugendlichen einander näher. Ferner besuchten die schwedischen Schüler den Unterricht ihrer deutschen Partner. Ein „internationaler Abend“ in der festlich geschmückten Aula, zu dem auch die Gasteltern eingeladen waren, beendete die Begegnung. Hier wurden die Ergebnisse der Woche in visueller Form präsentiert. Mit gemeinsamem Essen und schwedischen Gesangseinlagen klang der Besuch der Gäste aus Borlänge in Aßlar aus, der nicht zuletzt dank „Youth in Action“ zustande gekommen war.
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