Humboldt-Schüler experimentieren im Marburger „Chemikum“ Die Gymnasialklassen des Jahrgangs 7 der Alexander-von-Humboldt-Schule mit ihren Lehrern Dr. Matthias Uhl und Imke Häse erlebten im „Chemikum“ Marburg lebendigen Chemieunterricht zum Mitmachen. Chemie nicht als trockenes Unterrichtsfach, sondern zum Anfassen erlebten die Gymnasiasten der Jahrgangsstufe 7 der Alexander-von-Humboldt-Schule. Hinter dem Begriff „Chemikum“ verbirgt sich ein Projekt des Fachbereichs Chemie der Philipps-Universität Marburg, bei dem die Besucher selbst Experimente durchführen können, wobei ihnen bei Bedarf Laboranten nähere Erläuterungen geben. Die Versuche reichen von der Erklärung alltäglicher chemischer, physikalisch-chemischer und biologischer Phänomene bis hin zu Molekülbau, wobei die Experimente viel mit dem alltäglichen Leben zu tun haben. Ziel ist, eine Brücke zwischen dem selbstverständlichen, unreflektierten Umgang der Menschen mit Chemie und der weit verbreiteten Angst vor dieser Materie zu schlagen. Mit ihren begleitenden Lehrkräften Dr. Matthias Uhl und Imke Häse hörten die Aßlarer Schüler zunächst eine Vorlesung. Mit Kittel, Schutzbrille und Gummihandschuhen ausgerüstet machten sich die Nachwuchs-Chemiker dann ans Experimentieren; dabei konnten sie sich frei im „Chemikum“ bewegen. Als besonders eindrucksvoll erwies sich eine Station, an der die Schüler mit unangenehmen Gerüchen wie beispielsweise dem Stoff, der für Leichengeruch verantwortlich ist, konfrontiert wurden.
|
|
| |
|